TuS-AH: Auswärtssieg gegen Neunkirchen-Seelscheid – knappes 3:2

Was man bei der Ü40-Meisterschaft nicht zu erbringen vermochte, klappte am vergangenen Montag doch erstaunlich gut. Beim gar nicht mehr so häufig praktizierten, aber doch vertrauten 11 gegen 11 konnte sich die Rumpftruppe des TuS einen glücklichen Arbeitssieg in die Tasche stecken.

Durch kurzfristige Absagen aufgrund von viel Mimimi reiste man mit gerade mal zwölf wackeren Recken ins schöne Breitscheid und hatte vor dem Spiel fast schon Pipi in den Augen ob dem stattlichen Kader des Gegners. Doch aus einer von S. „Sepp“ Kunze und A. „The Rücken“ Kessel top organisierten Defensive heraus, die die klare Devise „Hau bloß weg die Murmel“ ausgegeben hatte, konnte man nach der ein oder anderen Gelegenheit des Gegners auch selbst ein paar offensive Nadelstiche setzen. So näherte sich M. „Icke“ Klein mit einem Distanzschuss schon mal halbwegs gefährlich dem gegnerischen Gehäuse an und auch Long John Wenzel begab sich auf den ein oder anderen Ausflug in Richtung Seelscheider Sechzehner. Und da zwischen den eigenen Pfosten der Tausendsassa J. „Outta Hell“ Helbach die gegnerischen Stürmer zur Verzweiflung brachte, war es nur folgerichtig, dass nach einem gut ausgespielten Konter der Debütant N. „Hasselhoff“ Hasselblatt das Runde zur Führung ins Eckige bugsieren konnte.

Nach dem Pausentee dann ein ähnliches Bild: Neunkirchen-Seelscheid bestimmte das Spiel, kam aber zunächst nicht zu zwingenden Möglichkeiten. Anders der TuS, der nach dem Motto: mach aus Scheiße auch mal Gold die Gunst der Stunde nutzte und durch S: Schweizer auf Vorarbeit von M. Punika einen Abwehrpatzer der Hausherren zum 2:0 nutzte. Als dann kurz darauf M. „weiter als bis zur Mittellinie kann ich nicht nach hinten laufen“ Schmitz souverän das dritte Ei in die Maschen legte, schien der Drops gelutscht. Doch die bei manchem TuS-ler nur rudimentär ausgeprägte Pferdelunge machte sich in der Folge bemerkbar und Neunkirchen-Seelscheid kam noch einmal stark auf, konnte zwanzig Minuten vor dem Ende auf 1:3 und kurz darauf sogar auf 2:3 verkürzen. Mit vereinten Kräften gelang es jedoch, den Sieg über die Zeit zu retten, der anschließend bei feinem Bier und Chili-Wurst, von der manch einer sicherlich auch am nächsten Tag noch was in der Buchse hatte, gefeiert wurde. Vielen Dank an dieser Stelle für die gute Bewirtung!

Es spielten: Helbach, Jungheim, Römer, Kessel, Kunze, Weber, Klein, Hasselblatt, Morina, Wenzel, Schmitz, Schweizer

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By BastiS / Editor on März 13, 2025


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