Badminton: 2. Mannschaft – Wenigstens mussten wir nicht abbauen

Am letzten Spieltag ging es zum Tabellenvorletzten nach Köln, bei dem man unbedingt gewinnen wollte, um diesen bereits jetzt auf sichere Distanz zu bringen und sich so aus dem Abstiegskampf heraushalten zu können.

 

Nach dem Studium der bisherigen Ergebnisse des Gegners, sollte dies im Wesentlichen über die Doppeldisziplinen und das erste Herreneinzel bewerkstelligt werden. So gingen Jenny und Karin im Damen-, Michael und Luchti im ersten sowie Knacker und Thomas im zweiten Doppel an den Start. Während die Damen überraschend ihren ersten Satz abgeben mussten, blieben die Herren, wenn auch beide sehr knapp, zunächst im Soll. Doch beide konnten im zweiten Satz nicht an die Leistung im ersten Satz anknüpfen und mussten diesen abgeben. Zum Überfluss gelang es auch den Damen nicht, ihr Doppel gegen die bisher sieglosen Gegnerinnen noch zu drehen. Nun waren also die Herren gefordert, die Kohlen aus dem Feuer zu holen. Sie verbrannten sich die Finger. Und so stand es nach den Doppeln bereits 0:3, womit das Spiel im Grunde auch schon gelaufen war.
Erwartungsgemäß hatte Mehri nach gerade überstandener Grippe im dritten Einzel gegen seinen noch satzverlustfreien Gegner keine Chance und auch Jenny konnte im Einzel kein Wunder vollbringen. Lediglich Michael stemmte sich auf gewohnt kämpferische Weise mit einem knappen Dreisatzsieg bis zur Erschöpfung gegen die Niederlage. Gleiches versuchte auch Luchti, dem es immerhin gelang, seinem Gegner den ersten Satzverlust im Einzel beizubringen. So konnten nur noch Karin und Knacker im Mixed etwas Ergebniskosmetik betreiben, wenn auch hier während des Spiels spürbar die Nerven blank lagen.
So bliebt die Liga spannend und statt 7 Punkten Vorsprung auf den Tabellenletzten sind es nun nur noch 3. So werden die nächsten beiden Spiele gegen die Tabellenletzten richtungsweisend sein, in denen die Mannschaft zeigen muss, dass alle wirklich gemeinsam an einem Strang ziehen. Im Erfolgsfalle wird man dem Klassenerhalt sehr nahe sein, bei zwei Niederlagen bis über beide Ohren im Schlamassel feststecken.
Bis dahin nehmen es die meisten mit Humor: „Aber die Duschen waren warm.“ – „Macht nichts, war ja kein direkter Mitkonkurrent um den Aufstieg.“ – „Immerhin müssen wir nicht abbauen.“

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By HassanB / Administrator, bbp_keymaster on Nov 30, 2016

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